Tonrohr Hülsmann2

Altenbach – historisch und schön

Erstmals erwähnt wurde Altenbach 1421 als Altinbach. Die damalige Einwohnerzahl von 14 erhielt deutliche Entwicklungsimpulse, als beim Bau der Eisenbahnstrecke Leipzig – Dresden große Ton- und Braunkohlevorkommen bei Altenbach entdeckt wurden. Dadurch gesellten sich ökonomisch schon bald Tonwaren- und Braunkohle-Industrie zu den ehemals 14 kleinen Bauerngütern. Diese zog mehr Menschen an und Altenbach entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem Arbeiterdorf.

Die Industrie und das Handwerk vergangener Tage haben den Ort in vielerlei Hinsicht nachhaltig geprägt. Geblieben sind vom Tagebau zahlreiche Lehm- und Braunkohlegruben, die sich heute renaturiert als attraktive Fisch- oder Badeteiche präsentieren. Große Teile von Altenbach sind heute Landschaftsschutz- und Erholungsgebiet mit zahlreichen Wander- und Radwegen und beliebten Wochenendsiedlungen. Aufmerksame Spaziergänger und Wanderer dürfen sich an einer beeindruckenden Flora und Fauna erfreuen und wer ganz genau hinsieht, kann sogar Spuren von Bibern entdecken, die in Altenbachs Wasserflächen heimisch geworden sind.

Über das Landschaftliche hinaus gibt es natürlich noch vieles mehr zu sehen und zu erfahren. Angefangen bei der romanischen Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert nebst ihrer Geschichte um die Glockenabgabe zu Kriegszwecken, die 2015 mit einer neuen Glocke ein Happy End fand, über die historische Schmiede sowie die Töpferei bis hin zum Kriegerdenkmal bietet Altenbach allerhand Sehenswertes und offenbart bis heute noch so manche Spur seiner Geschichte.

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